Mama, Schwangerschaft

35 Wochen + Ambulant oder Stationär?

Puh, acht Wochen sind schon wieder vergangen. Die zweite Schwangerschaft vergeht durch Alltag mit Kleinkind wirklich unglaublich schnell, was ich ehrlich gesagt ziemlich begrüße. Ich war eigentlich nie so gerne schwanger. Ich war bei beiden Schwangerschaften ziemlich schnell eingeschränkt, hatte einige Wehwehchen und einen riesigen Bauch. Ich freue mich jetzt schon darauf, meinen Körper wieder für mich zu haben und ihn vor allem richtig einschätzen zu können. Jetzt muss man so sehr aufpassen, dass man nicht zu viel macht, Spaziergänge sind kaum mehr möglich. Ich weiß, die meisten Mamis genießen und lieben es, schwanger zu sein und ihren Körper mit ihrem kleinen Bewohner zu teilen. So sind wir mal wieder alle unterschiedlich und das ist auch gut so.

In den letzten Wochen ist mein Bauch sehr gewachsen. Wenn mich Leute fragen, wie lange ich noch habe und ich dann „5 Wochen“ sage, kann ich ihnen ansehen, wie erstaunt sie sind und sich vermutlich denken „ohje, die Arme“. Wenn ich andere Bäuche sehe, bin ich fast ein bisschen neidisch. Langsam weiß ich einfach nicht mehr, was ich anziehen soll, jedes Bauchband und Shirt ist zu eng am Bauch und ich werde mich hüten, in den letzten Wochen nochmal neue Mode einzukaufen. Im Gegenteil zu meiner ersten Schwangerschaft habe ich wenigstens am restlichen Körper noch nicht allzu viel zugenommen. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt.

Außerdem war ich in der Zwischenzeit für 4 Tage im Krankenhaus und zwar in dem, in dem ich auch entbinden werde. Nach zwei Tagen Magen-Darm und keiner Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme meinerseits, ging mein Kreislauf in den Keller und mir war so schwindlig und schlecht, dass ich es kaum bis auf die Station geschafft habe. Nach einigen Infusionen ging es dann besser und ich konnte nach Hause.

Mittlerweile bin ich mitten im Geburtsvorbereitungskurs. Zwar werden die Themen vom ersten Mal im Grunde wiederholt, aber es tut mir gut, mich einmal die Woche intensiv mit der zweiten Schwangerschaft und Geburt auseinanderzusetzen.
Im Zuge dessen habe ich mich für eine ambulante Geburt entschieden. Sowohl stationär als auch ambulante Aufenthalte nach der Geburt haben ihre Vor- und Nachteile. Da ich eine Person bin, die gerne ihre Ruhe haben und sich in ihr Schneckenhaus (in dem Fall Zuhause) zurückziehen möchte, fühle ich mich Zuhause am wohlsten. Auch wenn ich vermutlich kaum laufen kann, wenn man davon ausgeht, dass es so sein wird, wie bei der ersten Geburt, kann ich Zuhause genauso gut rumliegen, wie im Krankenhaus und habe nicht noch eine Bettnachbarin mit eventuell schreiendem Baby. Auch hier muss natürlich jeder für sich entscheiden, was besser zu einem passt, wo man sich besser und sicherer fühlt. Durch den Zuspruch und der Unterstützung meiner Hebamme mache ich mir jedoch keine großen Sorgen, dass irgendwas Zuhause schief gehen könnte.

Wenn ihr ambulant entbunden habt, könnt ihr mir ja mal erzählen, wie die ersten Stunden und Tage nach der Geburt so für euch waren und verliefen. Das würde mich sehr interessieren!

2 Comments

  1. backstoffmama

    10. Juni 2015 at 16:50

    Hui, da ist ja ordentlich was an mir vorbeigegangen. Herzlichen Glückwunsch!
    Ich kann dir ein bißchen nachfühlen – ich bin in der 14 SSW und sehe aus als wäre ich im sechsten Monat. Fühle mich auch so!
    Halte durch für die letzten 5 Wochen!
    Alles Gute für euch!
    Desiree

  2. Simone

    13. Juni 2015 at 20:17

    huhu, ich war bei meinem ersten Sohn 1 Tag im Krankenhaus und habe die nächsten beiden Kinder ambulant entbunden, weil ich Krankenhäuser einfach furchtbar finde:)
    Ich glaube empfehlen oder abraten kann man da eigentlich nicht, weil jeder für sich entscheiden muss, wo er sich wohler fühlt.
    Nun hatte ich das Glück, das beide Geburten sehr, sehr schnell gingen und ich dementsprechend fit war, ich musste also nur die vorgegebenen 4 Stunden warten und durfte dann gehen.
    Und zum Thema schwanger sein, ich fand es bei allen dreien ganz furchtbar:)
    Ich fühlte mich dick, ungelenk und einfach nicht wohl und war froh, als es endlich vorbei war!

    ganz lieben Gruß und einen schönen Endspurt
    Simone

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