Baby, Entwicklung, Mama

Entwicklung // 8 Monate Brabbeln und der erste Zahn

Wo bleibt der erste Zahn?

Endlich hat er es geschafft, der erste Zahn ist da. An sich nichts verwunderliches, manche Kinder bekommen tatsächlich erst mit einem Jahr den ersten Zahn. Da Norea allerdings schon mit vier Monaten zwei Zähne hatte, waren wir anderes gewohnt. Nun ist der erste untere Schneidezahn zum Vorschein gekommen und wächst unaufhörlich in die Höhe. Ganz so wie Fabian selbst.

Das Sonnenschein-Baby

Bei Norea konnte ich es nicht abwarten, dass sie wächst, stabiler und vor allem zufriedener wird. Die Babyzeit war keine schöne, deshalb habe ich jeden Entwicklungsschritt mit riesiger Freude begrüßt. Bei Fabian ist das anders. Er ist das perfekte Baby, immer gut drauf, immer ein Lächeln auf Lager, alles klappt reibungslos. Am liebsten wäre mir, wenn er für immer so klein, süß und einfach bleiben könnte. Jetzt klatsche ich zwar trotzdem Beifall, wenn er wieder etwas Neues gelernt hat, aber ich beobachte das auch mit einem wehleidigen Auge, weil ich weiß, dass er bald, ganz bald, kein Baby mehr ist und dass es das letzte Baby mit mir als Mama sein wird, was ich aufwachsen sehen und begleiten darf.

Lecker schlecker

Das Essen klappt nach wie vor reibungslos. Er bekommt jetzt zwischendurch neue Dinge zum Knabbern und Probieren, zum Beispiel Brötchen, Dinkelstangen oder Apfel, Gurke und Ähnliches. Das schaut er sich dann ganz interessiert an, bevor es – wie sollte es anders sein – direkt in seinem Mund landet. Sein Wasser trinkt er auch ganz gerne, am besten klappt das (wie übrigens die Milch morgens und abends auch) mit der NUK Flasche und dem Sauger der Größe M.

Dadada und Rolle seitwärts

Was super niedlich ist, ist sein Brabbeln. „Mama“ und „Papa“ kamen recht schnell aus seinem Mund, wenn auch zuerst unbewusst. Seit er aber gemerkt hat, dass ich auf „Mama“ sehr gut und schnell reagiere, setzt er das auch gezielt ein. Weitere Silben sind „dada“, „heija“, also so das Typische.

Motorisch entwickelt er sich natürlich auch weiter. Die beste Fortbewegungsmethode für ihn ist immer noch das Rollen, Kreisrutschen funktioniert auch sehr gut. Nach vorne geht es bisher noch nicht, wenn dann schiebt er sich nach hinten. Man merkt aber deutlich, dass er sich bewegen will und fleißig trainiert, um bald vorwärts zu kommen.

Schlafen tut er seit seinem ersten Grießbrei nach wie vor ganz unkompliziert von abends bis morgens. Eine ganze Weile sind wir bei ihm geblieben, bis er eingeschlafen ist. Seit einigen Tagen gehe ich aber raus, nachdem ich ihn hingelegt habe und er schläft dann tatsächlich alleine ein. Ich bin unglaublich dankbar dafür, weil ich es eben auch ganz ganz anders kenne.

Mein kleiner Schatz, bleib weiterhin so, wie du bist. Und wachse nicht ganz so schnell, ok? Mama hat dich lieb.

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