Baby, Mama

Kinderkrankheiten // Unsere 4 Helferlein bei lästigem Schnupfen

Herbstzeit ist definitiv Schnupfenzeit und jetzt, wo die Große wieder eine dicke Erkältung hat, habe ich gemerkt, wie lange wir davon verschont geblieben sind.

Schnupfen ist immer ein großes Thema unter den Eltern, weil man meist nicht so recht weiß, was man dagegen tun kann. Wenn die Kinder noch klein sind (also ungefähr bis zum Schuleintritt), können sie meist noch nicht richtig die Nase schnauben und der ganze Schnodder verbleibt im Körper und stört ungemein. Am allerschlimmsten sind dann die Nächte, wenn das Kind liegt und nicht atmen kann. Außerdem staut sich der Schleim und der Husten kommt dazu.

Durch die letzten Jahre mit unserer Großen und vielen, vielen Erkältungen (ich sag nur erstes Kitajahr) habe ich unsere kleinen Helferlein herausgefunden, die ich nun gerne weitergeben möchte. Vorab sei gesagt, dass es natürlich jeder selber wissen muss, was er dem Kind verabreicht oder nicht. Ich kann nur von meinen Erfahrungen schreiben und wie ihr wisst, bin ich dabei immer ehrlich.

Für uns haben sich vier Dinge bewährt, die uns bei Schnupfen und fiesen Erkältungen helfen. Die meisten davon bekommt man in der Apotheke. Nun aber zu unseren Tipps:

1. Emser Nasentropfen

Emser Nasentropfen die Helferlein bei SchnupfenDas Gute an den Emser Nasentropfen: Sie können schon den kleinen Babys verabreicht werden, da das Emser Salz wirklich nicht schlimm ist und niemandem schadet. Es hilft beim Abschwellen der Schleimhäute und die Nase ist wieder etwas freier. Natürlich vollbringt es keine Wunder, aber es unterstützt beim besseren Atmen.

Meist geben wir die Tropfen kurz vorm Schlafen, damit die Kinder gut einschlafen können. Im Gegensatz zum Emser Nasenspray – welches wir auch ausprobiert haben – finde ich Tropfen sanfter zu verabreichen.

2. Sinupret

Sinupret Saft Helferlein bei SchnupfenSinupret ist unsere Geheimwaffe, wenn der Schnupfen kommt. Sobald man merkt, dass die Nase schnieft, fängt man an, den Saft zu geben und man merkt schon nach wenigen Tagen eine deutliche Besserung. Fängt man früh genug an, kann man das Schlimmste sogar schon abwenden, bevor es richtig ausgebrochen ist. Letztlich hilft der Saft dabei, dass sich der festsitzende Schleim löst und besser abfließen kann. Dadurch wird der Heilungsprozess beschleunigt.

Sinupret kann „leider“ erst ab 2 Jahren gegeben werden, ist dann aber wirklich unbedenklich, weil in dem Saft viele pflanzliche Inhaltsstoffe zu finden sind. Übrigens soll man den Saft auch nach Abklingen des Schnupfens noch zwei, drei Tage weiter verabreichen, damit wirklich alles weg ist.

3. Transpulmin Baby Balsam

Transpulmin Baby Balsam

Foto: Medpex

Mit dieser Salbe kann man schon von Klein auf den Kindern die Brust und den Rücken einschmieren. Die ätherischen Öle machen die Nase frei und das Kind kann besser atmen.

Unsere Große genießt jedes Mal das Einreiben an sich, weshalb das schon zum Ritual bei Schnupfen geworden ist. Aber der Duft der Salbe ist auch wirklich sofort zu merken und für mich als Mama schon total angenehm.

Ich habe gehört, dass die Nachfolger-Salbe für größere Kinder („Transpulmin Erkältungsbalsam für Kinder“) Dinge enthalten soll, die nicht so gut sind, deswegen haben wir bis heute nicht gewechselt, sondern nehmen immer den Baby Balsam.

4. Zwiebel

Zwiebel Schnupfen

Foto: Gesundheute

Wenn das alles nicht hilft und die Nase wirklich voll ist und zu sitzt, dann greifen wir zu einem bewährten Hausmittel: der Zwiebel. Dafür wird eine Zwiebel grob aufgeschnitten (zum Beispiel geviertelt) und in einem Schälchen unter das Bett des Kindes gestellt. Die Dämpfe der Zwiebel wirken ebenfalls abschwellend und befreit die Nase.

Man muss sich nur überlegen, ob man den Geruch im Zimmer haben möchte, denn der ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Einmal ordentlich lüften am nächsten Tag sollte das aber beheben.

Welche Dinge haben sich bei euren Kindern bewährt? Habt ihr noch den ein oder anderen Tipp, den ich hier noch nicht aufgeführt habe?

Übrigens hat die liebe Saskia vom Kullakeks Blog auch gerade ihre Winterhelfer veröffentlicht. Schaut doch mal rüber, ich würde mich freuen.

Hinweis zur Haftung: Wie bei allen medizinischen Produkten, fragt zu Risiken und Nebenwirkungen euren Arzt oder Apotheker. Ich gebe euch lediglich unsere Erfahrungen weiter.

3 Comments

  1. Saskia

    11. Oktober 2016 at 10:36

    Liebe Janina,

    wenn du noch ein paar natürliche Tipps aus der Hausmittelchen-Ecke suchst, schau gerne auch mal hier vorbei: https://www.alovelyjourney.de/2016/03/inspiration-5-naturliche-helfer-bei.html

    LG
    Saskia

  2. Janina Filea

    11. Oktober 2016 at 16:30

    Hallo liebe Saskia,
    danke für die Ergänzung der Liste! Da hast du auf jeden Fall noch ein paar tolle, weitere Helfer gefunden!
    Mein Kind trinkt allerdings keinen Tee oder komisch aussehenden Hustensaft, weshalb der schon mal rausfällt 😀 Aber trotzdem danke :-*

    Liebe Grüße zurück,
    Janina

  3. Janine

    18. Dezember 2017 at 15:10

    Ich nehme Babix – Balsam und -Tropfen. Tropfen auf den Schlafanzug oder Schlafsack. Nasses Handtuch über die Heizung oder Wasserschale mit Salz auf die Heizung. Zwiebel hab ich probiert, selbst nach Lüften ging der Geruch nicht weg… Ob die Sachen helfen – ich weiß es nicht. Aber zumindest hat Mama das Gefühl, wenigstens etwas zu versuchen! LG und tollen Blog hast du!
    Ja

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