Frau, Persönliches

Ein Jahr im Rückblick – wie war 2018?

Letztes Jahr um diese Zeit lief der Bloggeradventskalender, bei dem viele meiner Bloggerkolleginnen überlegt haben, welche 5 Dinge sie in 2018 für sich tun wollen. Auch ich hatte darüber nachgedacht. Habe ich diese Vorhaben umgesetzt? Wie war das Jahr 2018 für mich? Ein Versuch des Rückblicks.

Zeit nur für sich

Trotz dass man Mutter ist, finde ich es nach wie vor unglaublich wichtig, sich immer wieder bewusst Zeit zu nehmen, um etwas für sich zu tun. Auftanken, ausruhen, etwas tun, was einem wirklich Freude bereitet und neue Energie schenkt. Denn nur, wenn wir Mamas einen aufgefüllten Tank haben, können wir in unserem Alltag mit den Kindern funktionieren.

Teilweise konnte ich mir diese Zeiten nehmen. Ein Buch komplett durchzulesen, wie ich es eigentlich vorhatte, habe ich trotzdem nicht geschafft. Weil meine Prioritäten immer anderswo lagen. Schade eigentlich.

Das Wochenende mit meinem Mann habe ich sogar zwei Mal umsetzen können und das war bitter nötig. Gott sei Dank haben wir seit dem Herbst einen Babysitter, durch den wir uns als Paar immer wieder Auszeiten schaffen können.

2018 – du kannst dann weg

Trotzdem war dieses Jahr kein Gutes. Es hat mir quasi den Boden unter den Füßen weggezogen und sämtliche Energie geraubt. Erst der Umzug in eine größere Wohnung samt Renovierung bei 30 Grad im Sommer, dann die Trennung meines Mannes und zum Schluss noch der Tod meines Vaters eine Woche vor Weihnachten. Ganz ehrlich? Ich kann nicht mehr. Mir bleibt nur die Hoffnung, dass das nächste Jahr besser wird.

Trotz allem große Dankbarkeit

Dieses Weihnachten wird leise. Aber wir sind als kleine Familie zusammen: Mein Mann, der Gott sei Dank wieder zu uns zurück gekommen ist, meine Kinder und ich. Ich bin so dankbar, dass wir zusammen sein dürfen. Ich bin dankbar für meinen Job und eine verständnisvolle Chefin. Ich bin dankbar für meine Schwester, mit der ich mich immer austauschen kann. Ich bin dankbar, dass ich im vergangenen Jahr vieles lernen durfte. Auch wenn es hart war.

Habt ein wundervolles Weihnachten, egal, wie es aussehen wird. Ob leise oder laut. Ob mit vielen Menschen um euch herum oder mit wenigen. Wir sehen uns im nächsten Jahr. Ein hoffentlich besseres als dieses.

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